Das Bilderrahmen-Lexikon

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Naturbelassene Bilderrahmen aus Holz

Von Andrea • 04.09.2009 • Kategorie: Arten von Bilderrahmen

Holzrahmen-LeistenSchon seit einigen Jahren lässt sich ein Trend hin zu naturbelassenen Holzrahmen erkennen. Diese sind entweder poliert oder leicht versiegelt und können aus verschiedenen Holzarten wie Esche, Eiche, Kiefer, Ramin, Bergahorn, Pappel oder Buche gefertigt sein.

Die Holzmaserung tritt deutlicher hervor, wenn die Rahmen gewachst oder lackiert werden. Derartige Veredelungen verleihen den Bilderrahmen mehr Lebendigkeit, die sehr ansprechend sein kann. Besonders moderne Werke und abstrakte Bilder kommen in naturbelassenen Bilderrahmen gut zur Wirkung.

Eine Besonderheit sind Bilderrahmen aus Ramin. Das ist eine Holzart ohne Maserung, die schlicht aber klar wirkt. Kiefernholz ist ein beliebtes Holz für den Landhausstil, das eher rustikal und gemütlich wirkt und hervorragend zur naiven Malerei passt. Eiche und Esche sind Hölzer, die oft für größere Bilderrahmen-Formate Verwendung finden.

Eine weitere Veredelungsart von naturbelassenen Holzrahmen ist das Kalken mit Kalk- oder Farbtünche. Diese farbliche Veredelung kennt man schon seit Jahrhunderten. Stattdessen kann heutzutage auch Weißwachs verwendet werden. Nach dem Kalken werden in der Regel die Rahmen geschmirgelt, damit ein weicher Effekt entsteht. Gekalkte Rahmen passen zu vielen Kunststilen, besonders aber zu modernen Gemälden und Bilder in zarten Pastellfarben.

Möchte man seinen Bilderrahmen selbst kalken, sollte man darauf achten, dass die Maserung gut durchschimmert, denn das ist das Ziel von gekalkten Bilderrahmen. Effektvoll sind auch gekalkte Bilderrahmen, die mit dunkel gebeiztem Holz kombiniert werden.

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