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	<title>Das Bilderrahmen-Lexikon &#187; Aquarelle</title>
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		<title>Rahmung von Aquarellen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jan 2009 12:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aquarellfarben werden aus feinen Farbpigmenten und wasserlöslichen Bindemitteln, wie z.B. das meist verwendete Gummiarabikum hergestellt. Die Verwendung der Farben erfolgt lasieren und nicht deckend, wie es beispielsweise bei Ölfarben der Fall ist. Dies bedeutet, dass der Untergrund stets durchscheint. Lichteffekte werden erzielt, wenn diese Stellen ausgespart werden. Der Ursprung des Aquarells stammt aus dem 16. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aquarellfarben werden aus feinen Farbpigmenten und wasserlöslichen Bindemitteln, wie z.B. das meist verwendete Gummiarabikum hergestellt. Die Verwendung der Farben erfolgt lasieren und nicht deckend, wie es beispielsweise bei Ölfarben der Fall ist. Dies bedeutet, dass der Untergrund stets durchscheint. Lichteffekte werden erzielt, wenn diese Stellen ausgespart werden. Der Ursprung des Aquarells stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde seiner Zeit noch als Skizzierung für Ölgemälde genutzt. Erst im 18. Jahrhundert wurde es als eigene Bildgattung anerkannt.</p>
<p>Aquarelle wirken zart und benötigen eine Rahmung, die zur Technik und Stil des Bildes passt.</p>
<p><strong>Das richtige Passepartout</strong></p>
<p>Mit einem blaßgetönten Passepartout kann man kaum etwas falsch machen. Gewöhnlich werden cremefarbene, gebrochen weiße, hellgraue Passepartouts verwendet oder eins in Grün-, Sand- oder Gelbbrauntönen. Kräftigere Farben kommen selten zum Einsatz, es sei denn es handelt sich um ein sehr farbintensives modernes Aquarell. Klassische oder frühe Aquarelle muten eher sehr zart an, wurden nicht selten in Sepiafarben gehalten und benötigen daher einen ebenso zarten Farbton beim Passepartout.</p>
<p>Sehr schön wirken auch Doppelpassepartouts. Hierbei werden zwei verschieden große Passepartouts übereinanderlegt, wobei das untere einen 2-5 mm kleinere Ausschnitt besitzt. Sehr gut zu einem Aquarell passt, wenn die Schrägschnittkante golden bemalt wird. Auch können die Passepartouts mit Farbumrandungen und Linierungen verziert werden. Doch auch hierbei sollte man darauf achten, Farbe und Verzierungen sparsam einzusetzen, damit diese nicht vom Bild ablenken.</p>
<p>Tipp: Bei einem Landschaftaquarell, bei dem Grüntöne überwiegen, sollte man ein Passepartout in einem helleren Grün oder in blassgelben Farben wählen, damit es sich optisch vom Bild abhebt und nicht dominierend wirkt. Bei doppelten Passepartouts ist es ratsam, das innere Passepartout heller zu wählen als das Äußere, damit eine bessere Trennung von Bild und Passepartout erreicht wird. Ein Nebeneffekt ist, dass durch das Doppelpassepartout eine gewisse Tiefenwirkung erreicht wird, die sehr reizvoll sein kann. Es gibt aber auch Ausnahmen, wo man auf die Rahmung mit einem Passepartout verzichten sollte. Z.B. bei großformatigen Aquarellen und farbintensiven Miniaturen.</p>
<p><strong>Die Wahl des Rahmens</strong></p>
<p>Beim der Auswahl des Bilderrahmens achtet man ebenso auf eine harmonische Gesamtposition.</p>
<p>In Ausstellungen und Museen wird man klassische Aquarelle sehr häufig in Goldrahmen vorfinden. Alte Rahmen oder sehr gute Reproduktionen eigenen sich daher ideal für die Rahmung von älteren Aquarellen aus dem 18. Und 19. Jahrhundert. Moderne Aquarelle aus dem 20. Jahrhundert kommen in hellen oder gekalkten Holzrahmen sehr gut zur Geltung. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden Aquarelle nicht selten in schwarz lackierten oder sehr dunkel gebeizten Rahmen gerahmt. Heute wird dies als zu düster empfunden, weshalb helleren Rahmen den Vorzug gegeben wird. Je nach Stil des Bildes, können auch gewagtere Rahmen verwendet werden. Für moderne Bilder beispielsweise silberne Holzrahmen oder Kombinationen aus Silber und Gold. Das <a href="http://www.provint.de/">Profil</a> des Rahmens spielt bei Aquarellen eine untergeordnete Rolle. Einfach, schlicht, abgerundet oder zart gestuft sind am Wirkungsvollsten.</p>
<p><strong>Großformatige Aquarelle</strong></p>
<p>Bei großformatigen Aquarellen ist ein Passepartout meist überflüssig. Dafür werden hierbei kompakte, mindestens sieben Zentimeter breite Holzrahmen mit Steg oder Einlage verwendet.</p>
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